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Bewusstsein und Unterbewusstsein

Unser Bewusstsein

 

Das Bewusstsein ist der Teil von uns, der logisch denkt und argumentiert — es ist der Teil unseres Gehirns, den wir für unsere täglichen Entscheidungen einsetzen. Hier ist unser freier Wille zu Hause; mit unserem Bewusstsein können wir entscheiden, was wir in unserem Leben kreieren wollen. Mit diesem Teil unseres Gehirns akzeptieren oder verwerfen wir eine Idee. Kein Mensch und keine Situation kann uns zwingen, uns bewusst mit Gedanken oder Vorstellungen auseinanderzusetzen, wenn wir das nicht wollen. Entscheiden wir uns jedoch dafür, uns mit bestimmten Gedanken zu befassen, so können diese vielleicht unseren weiteren Lebensweg bestimmen.

Mit ein wenig Übung und Disziplin können Sie lernen, Ihre Gedanken ausschließlich auf die Dinge zu richten, die der Verwirklichung Ihrer erklärten Ziele und Träume förderlich sind. Ihr Bewusstsein kann also zweifellos viel bewirken — aber es hat auch seine Grenzen.

Das Bewusstsein hat folgende Eigenschaften:

  • Beschränkte Verarbeitungskapazität
  • Kurzzeitgedächtnis (etwa 20 Sekunden)
  • Kann bis zu drei Ereignisse gleichzeitig verarbeiten
  • Leitet Informationen mit einer Geschwindigkeit von 180 bis 200 km/h weiter
  • Kann durchschnittlich etwa 2000 Inforrnationseinheiten pro Sekunde verarbeiten

Unser Unterbewusstsein

Das Unterbewusstsein hat demgegenüber ein viel spektakuläreres Potenzial. Es wird häufig als unser spirituelles oder kosmisches Bewusstsein bezeichnet und es kennt keine Grenzen außer denen, die wir ihm bewusst setzen. Unser Selbstbild und unsere Gewohnheiten sind in unserem Unterbewusstsein verankert. Es wirkt bis in jede einzelne Zelle unseres Körpers hinein. Unser Unterbewusstsein ist zeitlos und ein ,,Gewohnheitstier” und es kennt nur die Gegenwart. Es speichert unsere Lernerfahrungen und Erinnerungen, es überwacht alle körperlichen Vorgänge wie etwa Motorik, Herzschlag, Verdauung und vieles mehr. Unser Unterbewusstsein denkt ganz „wörtlich” und akzeptiert jeden Gedanken, für den unser Bewusstsein sich entscheidet. Es ist nicht in der Lage, Gedanken oder Pläne abzulehnen.

Was bedeutet dies für uns? Es bedeutet, dass wir unser Bewusstsein ganz gezielt zur Neuprogrammierung unseres Unterbewusstseins einsetzen können und dass Letzteres unsere neuen Vorstellungen und Überzeugungen akzeptieren muss. Wir können also die bewusste Entscheidung treffen, den Inhalt unseres Unterbewusstseins zu verändern.

Das Unterbewusstsein hat folgende Eigenschaften:

  • Unbeschränkte Verarbeitungskapazität
  • Langzeitgedächtnis (für alte Erfahrungen, Einstellungen, Werte, Überzeugungen)
  • Kann viele tausend Vorgänge gleichzeitig verarbeiten
  • Leitet Informationen mit einer Geschwindigkeit von mehr als 150.000 km/h weiter
  • Kann durchschnittlich etwa 4.000.000.000 Informarmationseinheiten pro Sekunde verarbeiten

Unser Unterbewusstsein ist also eindeutig sehr viel leistungsfähiger als unser Bewusstsein. Sie können sich den menschlichen Geist wie einen Eisberg vorstellen:

Der Teil, der zu sehen ist, also der Teil über der Wasseroberfläche, ist unser Bewusstsein. Es stellt nur etwa ein Sechste] unserer geistigen Kapazität, während der Teil unter Wasser (also die anderen fünf Sechstel) dem Unterbewusstsein zuzurechnen ist. Wenn wir also hauptsächlich von unserem Bewusstsein aus agieren (und das tun wir üblicherweise), so nutzen wir nur einen Bruchteil unseres tatsächlichen Potenzials. Im Vergleich zum Unterbewusstsein ist das Bewusstsein viel langsamer und unbeholfener.

Es muss unser Ziel sein, uns die grenzenlosen Möglichkeiten des Unterbewusstseins zugänglich zu machen und es zu unserem Vorteil zu nutzen. Wir müssen uns täglich aufs Neue Raum schaffen, damit wir Zugang zu unserem Unterbewusstsein und zu unserer Spiritualität finden.

Wir sollten uns täglich eine gewisse Zeit völliger Ruhe ohne äußere Ablenkungen reservieren, denn damit stärken wir die Verbindung zu unserem wahren Selbst.

Für die ,,Pflege” dieser Verbindung zu unserem Unterbewusstsein stehen unsverschiedene Techniken zur Verfügung:

  • Affirmationen,
  • Visualisierungen,
  • Kontemplation und
  • Meditation
  • Dankbarkeit
  • positives Fokussieren.

Unser Unterbewusstsein kann uns bringen, wohin wir wollen; es kann uns helfen, unsere Lebensziele viel schneller und einfacher zu erreichen, als unser Bewusstsein es jemals könnte.

Nutzen wir die erstaunliche Geschwindigkeit, Leistungsfähigkeit und Geschicklichkeit unseres Unterbewusstseins, dann können wir das Gesetz der Anziehung ganz gezielt einsetzen und damit die gewünschten Ergebnisse nachhaltiger anziehen und verwirklichen.

Tun wir, was wir werden wollen

Tun wir, was wir werden wollen

Egal, was wir tun: Unsere Handlungen verstärken unsere Nervenverbindungen oder schwächen sie ab.

Sind die Verbindungen stark, fällt uns ein Verhalten leicht. Sind die Verbindungen schwach, fällt es uns schwer: Wer immer den Aufzug nimmt, empfindet Mühe, wenn er die Treppe nehmen soll. Entscheidet er sich aber dafür, möglichst immer die Treppe zu nehmen, gewöhnt er sich daran, Und siehe da:

Bald fällt das Treppensteigen leicht! Es ist zur Gewohnheit geworden.

Jetzt wäre wiederum eine gewisse Anstrengung nötig, auf den Aufzug umzusteigen, ist das nicht was für Faule?

Die Routine ist auf »Treppe« eingestellt, die Haltung dazu verändert, Zweifel? Probieren Sie es aus! (Sie müssen dabei wirklich konsequent handeln — ohne Ausnahmen!

Dass selbst undenkbare Veränderungen möglich sind, zeigt ein Blick auf Menschen in Notlagen: Verliert etwa ein Rechtshänder seinen rechten Arm, lernt er, mit links zu

schreiben. Und das geht! Gehirn sei Dank.

Darum ist des Rätsels Ursache gleichzeitig seine Lösung:

Jeder wird zu dem, was er oft genug tut — also zum Streithahn, Faulenzer oder Gigolo, weil er eben oft genug gestritten, gefaulenzt oder Affären gehabt hat.

Also tun wir doch einfach, was wir werden wollen und üben uns zum Beispiel in Diplomatie, gehen joggen oder wagen eine Partnerschaft!

Tun wir es, ohne lange zu zögern, zu zaudern oder darauf zu warten, dass es eines Tages leichter sein wird!

Denn leichter wird eine Veränderung allein dadurch, dass wir damit beginnen. Wir müssen nur darauf vertrauen, dass wir uns an neue Handlungen gewöhnen. Und das werden wir.

Also: Tun Sie, was Sie tun müssen, um so zu sein, wie Sie sein wollen, und um zu erreichen, was Sie erreichen wollen!

Wir können alles Mögliche durch Übung lernen — unser ganzes Leben lang:

Inline-Skaten, gesunde Ernährung oder Französisch sprechen. Sagen Sie sich bitte immer: »Schwierig« bedeutet meist nur »ungewohnt«!

Auch in der Psychotherapie ist diese Herangehensweise übrigens sehr wichtig: Egal, ob Phobie, Depression oder Schüchternheit — immer müssen wir erst aktiv umlernen, damit sich Verbesserungen einstellen. Vorsicht deshalb, wenn Ihnen manche »Therapeuten« einreden wollen, dass Sie für zukünftig positive Erfahrungen erst mal die Vergangenheit »aufarbeiten« oder »Kindheitstraumata offenlegen« müssten! Sicher: Es kann helfen, zu wissen, wo man herkommt.

Aber für Verbesserungen notwendig ist es meist nicht. Im Gegenteil: Fokussieren wir Probleme zu sehr übersehen wir leicht Lösungen.

Andersherum aber können wir Lösungen finden, obwohl Probleme da sind. Weshalb sie also beachten?

Alles ist möglich!

Sie sind, was Sie tun — also tun Sie, was Sie sein wollen! Wer A denkt und sagt, aber B tut, spricht leere Worte und baut Luftschlösser.

Wer aber tut, was er denkt und sagt, gibt sich die Möglichkeit, umzulernen und neue Verknüpfungen im Gehirn herzustellen.

Deswegen beurteilen Verhaltensprofis andere Menschen nach ihren Taten und nicht nach ihren Worten.

Und gute Coaches, Psychologen und Ärzte halten sich bei Problemen nicht zu lange mit Ursachenforschung auf, sondern konzentrieren sich auf das aktive Umlernen.

Sie sind nicht weiter Opfer Ihrer Gedanken und Gefühle.

Sobald Sie in Ihrem Leben ein altes Musterverhalten erkennen, können Sie ganz neue Wege beschreiten. Tun Sie, was Sie tun wollen, — und wenn es noch so ungewohnt ist, wird es bald gewohnt sein! Malen Sie sich aus, was für ein Mensch Sie sein wollen, und handeln Sie kontinuierlich danach.

Möglicherweise war Ihnen bisher unbegreiflich, warum immer wieder Menschen ein Problem mit Ihnen haben, obwohl Sie sich selbst für nett halten?

Das wird Ihnen helfen die Lücke zwischen Ihrem tatsächlichen Verhalten und Ihrer

Auffassung darüber zu schließen.

Sie werden Sie selbst!

Positives Denken

Positives Denken Gedanken Überzeugungen 

Heute ist ein neuer Tag. Heute ist der Tag, an dem Sie damit anfangen, sich ein glückliches und erfülltes Leben zu erschaffen. Heute ist der Tag, an dem Sie beginnen, all Ihre selbst auferlegten Beschränkungen aufzugeben.

Sie können Ihr Leben zum Besseren wenden. Alles was Sie dazu brauchen haben Sie bereits.

Das sind ihre Gedanken und Überzeugungen.

Vieles von dem, was wir sagen oder denken ist ziemlich negativ und erschafft keine positiven Erfahrungen. Wenn wir unser Leben wirklich ändern wollen, müssen wir unser denken und unsere Sprache von Grund auf ändern.

Unsere Überzeugungen sind nichts weiter als Denkmuster, die wir im Kindesalter erlernt haben. Viele von Ihnen funktionieren Recht gut. Aber andere Überzeugungen können unsere Fähigkeit beeinträchtigen, die Dinge zu erschaffen, die wir wollen.

Was wir wollen und was wir glauben, verdient zu haben, kann sich allerdings sehr stark voneinander unterscheiden.

Wenn sie glauben, dass ihnen das Leben die Dinge, die sie wollen, sowieso nicht geben wird, dann werden sie die schönen Dinge, die das Leben anderen schenkt, mit Sicherheit niemals haben – und zwar solange nicht, bis sie ihr sprechen und denken ändern.

Dass sie so denken, wie sie denken, macht sie nicht zu einem schlechten Menschen.

Sie haben einfach nie gelernt, wie man auf die rechte Art denkt und spricht.

Überall auf der Welt fangen Menschen gerade erst an zu verstehen, dass unsere Gedanken unsere Erfahrungen erschaffen.

Da ihre Eltern dies vermutlich nicht wussten, konnten sie es ihnen auch nicht beibringen.

Sie lehrten Sie, das Leben so zu sehen, wie sie es von ihren Eltern gelernt hatten.

Niemanden trifft also irgendeine Schuld.

Es ist allerdings an der Zeit, dass wir aufwachen und anfangen, uns bewusst ein glückliches Leben zu erschaffen.

Sie können es; ich kann es; wir alle können es – wir müssen nur lernen  WIE. 

Wie es funktioniert lernen sie in meinen Seminaren oder bei einem Einzel Coaching.

Nur Mut – Nehmen sie ihr Leben in die Hand und unternehmen sie etwas um endlich dahin zu kommen wo sie eigentlich sein wollen. 

Nach dem Motto: 

„Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn sich etwas ändert.

Aber ich weiß, dass sich etwas ändern muss, damit es besser wird.“

– Georg Christoph Lichtenberg

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Nur Mut zur Veränderung

Volker Hauck

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