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Die innere Haltung verändern

Die innere Haltung verändern

Eine Situation anzunehmen ist dann sinnvoll, wenn wir nicht weiterkommen.

Es kann auch sinnvoll sein, falls wir Ungerechtigkeit, Leid oder Schuld durch unseren aktiven

Einsatz nicht mildern, Situationen partout nicht verbessern können.

Da, wo wir unser Schicksal nicht verändern können, stoßen wir an Grenzen.

Dann das anzunehmen, was ist, bedeutet auch, sich einzugestehen, dass nicht alles im Leben erreichbar ist,

und dass der bisherige Lebensweg nun eine Änderung braucht. Das muss nicht negativ sein, auch wenn es in dem Moment

sehr schwierig sein mag.

Selbst eine Krankheit muss nicht zwingend dazu führen, dass Sie keine Lebensfreude mehr empfinden.

Wer es schafft, seine Erkrankung zu akzeptieren, sie anzunehmen und als EINEN Teil seines Lebens zu betrachten, der kann in vielen anderen Lebensbereichen Momente des Wohlfühlens, des Genusses, der Freude und des Glücks erleben.

Wenn es Ihnen möglich ist, versuchen Sie also einmal Ihr Festhalte-Geschehen neu zu sehen im Sinne von: ,,Ab jetzt versuche ich das Geschehen als meine Wachstumsaufgabe anzunehmen.“

Diese Sichtweise eröffnet die besten Möglichkeiten für einen neuen Lebensabschnitt:

Man hört auf, sich zu grämen, kann den inneren Druck loslassen und kommt mit sich selbst und der Welt ins Reine.

In einem solchen Augenblick des Annehmens geschieht das Paradoxon der Veränderung.

Körperliche und seelische Energien werden freigesetzt, die mit guten Gefühlen einhergehen und Lebensfreude zulassen.

Eine kreative Alternative wird möglich.

Die Fähigkeit, Geschehenes neu zu deuten.

Manche Dinge stellen sich im Nachhinein anders dar als zuvor, mit Abstand sieht man sie später in einem positiveren Licht.

Stellen Sie sich dafür ruhig einmal Fragen in der folgenden Art und Weise:

* Wie wäre es für mich wohl weitergegangen, wenn ich damals nicht weggezogen wäre?

* Wie sähe mein Leben jetzt aus, wenn ich den Berufsweg gegangen wäre, den ich mir ursprünglich gewünscht habe?

* Wie, wenn ich meinen damaligen Freund geheiratet hätte?

* Wie, wenn ich damals den Job nicht gewechselt hätte?

” Wie, wenn ich einen passenden Mann gefunden hätte?

” Wie, wenn ich ein Kind bekommen hätte?

* Wäre ich wirklich glücklicher geworden?

So manche Dinge, die man sich lange gewünscht, Ziele, die man lange verfolgt hat, stellen sich im Nachhinein als nicht mehr passend zur aktuellen Lebenssituation dar.

Durch ein Erkämpfen kommen wir in der Regel nicht zur Erfüllung unserer Ziele.

Es ist nur allzu normal, dass wir an manchen Stellen im Leben an Grenzen stoßen, an denen wir uns neu orientieren und neu ausrichten müssen.

Wir werden es leichter haben, wenn wir akzeptieren können, dass Hürden, Probleme und Wendepunkte zu unserem ganz normalen Lehensverlauf gehören.

Deshalb kann es durchaus auch ein Gewinn sein, das eine oder andere Ziel im Leben einmal nicht zu erreichen.

Auf Entscheidungssituationen werden wir wahrscheinlich weiterhin mit gemischten Gefühlen reagieren, weil sie schlichtweg einen Sinn erfüllen. Aber allein die Einstellung, im Leben nicht ALLES erreichen zu MÜSSEN, trägt schon entscheidend zur Entschärfung und Entspannung der eigenen Situation bei.

Wenn man sich mit seiner persönlichen Lebenssituation einverstanden erklären kann, zieht dies automatisch eine positivere Gefühlslage nach sich.

In einem solchen positiveren Gefühlszustand kann man kreativere Ideen für die Zukunft entwickeln, dem Glück mehr Raum bieten und insgesamt enorm an Lebensqualität gewinnen.

Sie werden erfahren, dass Sie nicht immer die Dunkelheit bekämpfen müssen: Ziehen Sie einfach einmal die Gardinen zur Seite, und schon scheint die Sonne durch das Fenster herein.

Unsere Gefühle

Unsere Gefühle

Wie geht es Ihnen?

Ich meine, wie geht es Ihnen die meiste Zeit?

Sagen wir mal, ich würde Sie stündlich am Ärmel zupfen und nach Ihrem Befinden fragen

was würden Sie antworten?

»Gut«? »Ging schon besser«? Oder: »Muss!«? Sie merken, ich meine die Frage nicht als Floskel.

Und das hat einen Grund: Wie es uns geht, bestimmt nämlich größtenteils, was wir tagtäglich tun!

Warum? Weil wir kaum etwas »einfach so« tun. Stattdessen ist mit vielen Handlungen ein mehr

oder weniger bewusstes Motiv verknüpft:

Der Wunsch, es möge uns danach besser gehen als vorher.

Ein Beispiel: Warum ärgern wir uns manchmal, wenn morgens der Wecker klingelt?

Weil es im Bett so schön gemütlich ist – ein gutes Gefühl.

Jetzt schon aufstehen? Brrrr! Was also tun? Den Alarm um zehn Minuten nach hinten

verschieben – Problem erst mal gelöst.

Beim nächsten Klingeln ist es zwar immer noch gemütlich im Bett, doch je länger

wir nun warten, desto stärker verändert sich unsere Betrachtungsweise:

Wenn wir immer noch nicht aufstehen, schaffen wir nicht, was wir uns vorgenommen haben

- die Kinder versorgen, zur Arbeit gehen, den Haushalt machen. Das wäre schlecht.

Das Gefühl, ein Problem zu bekommen, besiegt beim Wettkampf unserer Gefühle das Wohlgefühl im Bett.

Also: Raus aus den Federn und rein in den Tag!

Sie merken, worauf ich hinaus will: Unsere Gefühle steuern unsere Handlungen. Und wir versuchen

dabei stets, gute Gefühle zu erleben und schlechte zu vermeiden. Weg vom Schmerz, hin zur Lust.

Vielleicht sollten wir unsere Gefühle also genauer betrachten – schließlich werden sie Gedanken

und führen somit zu unseren Handlungen! Auch wenn wir die Folgen unserer Handlungen später

viel lieber »Schicksal« nennen, ob aus Bequemlichkeit oder weil wir nicht genau hinsehen wollen.

Gute Gefühle, schlechte Gefühle

Doch welche Gefühle gibt es überhaupt? Gestatten Sie mir eine Einteilung von Gefühlen in vier

Kategorien, und zwar in gute und schlechte Gefühle sowie kurzfristige und langfristige Gefühle.

Vier Kombinationen sind möglich:

kurzfristige gute Gefühle, langfristige gute Gefühle, kurzfristige schlechte Gefühle und langfristige

schlechte Gefühle.

Betrachten wir zunächst einmal die guten Gefühle.

Die kurzfristigen guten Gefühle kennen wir als Lust, Überraschung, Spaß, Rausch oder Genuss.

Keine Frage: Lauter gute Gefühle und somit lauter gute Motive – jedoch wirken sie leider nur kurzfristig!

Denn nach einem kurzen, manchmal nur Sekunden andauernden angenehmen Kick hören die guten Gefühle wieder auf

– und verlangen erneut nach einem Kick, im Unterschied zu den langfristigen guten Gefühlen:

Die nämlich kennen wir etwa als Glück, Zufriedenheit, Stolz, Mut, Ausgeglichenheit, Gesundheit, Selbstsicherheit oder Geborgenheit.

Langfristige gute Gefühle dauern zeitlich auch dann noch an, wenn ein Kick längst vorbei ist.

Ja, eigentlich braucht man unter dem Einfluss vieler langfristiger guter Gefühle gar nicht so viele Kicks!

Nun zu den schlechten Gefühlen.

Kurzfristige schlechte Gefühle kennen wir als Schmerz, Streit, Verzicht, Furcht, Stress oder Wut.

Auch sie dauern oft nur Sekunden.

Und langfristige schlechte Gefühle kennen wir als Frust, Hoffnungslosigkeit, Langeweile, Mutlosigkeit,

Trauer oder allgemeines Unglücklichsein . Sie können eine gefühlte Ewigkeit dauern.

Und woher kommen diese langfristigen schlechten Gefühle?

Oft sind sie Folge unseres kurzfristigen Verhaltens, das manche gefühlten Unannehmlichkeiten »erst mal« vermeidet!

Was leider die Entstehung langfristiger Probleme begünstigt.

Sie sehen: Unsere Gefühle führen uns mitunter in Sackgassen, obwohl sie die besten Absichten verfolgen!

Denn: Solange wir unser Handeln vorwiegend auf kurzfristige Gefühle konzentrieren, scheitern wir häufig mit

unserem eigentlichen Ansinnen – dem Ziel, uns dauerhaft gut zu fühlen.

Das erreichen wir oft nur, wenn wir kurze Unannehmlichkeiten in Kauf und in Angriff nehmen.

Glücklich in Beruf und Leben

 

Glücklich in Beruf und Leben

 

Wer kennt ihn nicht, den Wunsch nach Glück und Zufriedenheit, nach einem erfüllten Berufsleben.

 Und während derjenige, der in den Genuss all dieser Dinge kommt, beinahe spielerisch seine Karriere vorantreiben kann und zugleich ein ausgeglichenes Familienleben führt, so scheint der andere jeden Stolperstein, der nur möglich ist, auf seinem Lebensweg vorzufinden.

Mit seinem Leben zufrieden sein, das ist eines der wichtigsten Dinge, die man sich zur Lebensaufgabe machen sollte. Jeden Tag beschäftigen uns unzählige Details und so manch einer schleppt eine Menge Ballast an unnötigen Gedanken mit sich herum. Ist die Karriere vielleicht irgendwann einmal in eine Sackgasse geraten, ist es Zeit für einen Neubeginn. Mit der richtigen Anleitung ist es ein Leichtes, wenngleich kein Kinderspiel, seine Berufung zu finden, um den Sinn des Lebens neu zu erfahren und die Chance für einen Neubeginn zu ergreifen.

Eine Veränderung erscheint fast wie eine Mutprobe. Doch ist es nicht nötig, diesen Weg alleine zu gehen, die eigene Berufung, die eigene Lebensaufgabe und die damit verbundene Zufriedenheit in allen Bereichen im Alleingang zu finden. Begleitet wird der Veränderungswillige von seinem Coach, der ihm mit Rat und Tat zu Seite steht.

Auch wenn der Weg der Veränderung, der Weg in ein neues Leben letztendlich allein beschritten werden muss, zeigt der Coach Strategien und Lösungsansätze, die zu einem völlig neuen Lebensgefühl führen.

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Volker Hauck

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